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Registick Thetin Wolfinstrukt Mirona [23_5]

Thetin @ QtW.in
for Francois Genoud

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Karl Laske
Ein Leben zwschen Hitler &  Carlos
::: Francois Genoud
Karl Laske Le Banquier Noir ~ Francois Genoud
Willi
Winkler
Der Schattenmann
::: Von Goebbels zu Carlos ~
Das mysterioese Leben des
Francois Genoud
Pierre Pean .
L'Extremiste ~ Francois Genoud,
de Hitler á Carlos
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Sowie einige .
nicht in Buchform publizierte Arbeiten,
die weiter unten in der zweiten, ausfuehrlicheren Tabelle genannt werden.
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Lebte sein Familienleben mit vier Kindern in Lausanner Vorort Pully.
Verlagsvertreter &  Bankier mit Schwerpunkt Genf.

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Beteiligte sich mit der Gruendung der "Arab Commerce Bank"

am Zustandekommen der ersten Arabischen Bank in Europa
in deren Beratendem Beirat der deutsche Ex-Finanzminister
Hjalmar Schacht den Vorsitz inne hatte,
was damals gerade im "Heavy Metal"-Sektor der Anbahnung
von Biz in Sachen Rohre aller Kaliber sehr von Vorteil war..

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Zwischen 1954 und 1962 organisierte Genoud nicht zuletzt
in diesem Spannungsfeld zwischen Pipeline & Dem Lauf aller Dinge
die Finanzierung der algerischen Revolution
wider das widerspenstige koloniale "Mutterland" Frankreich.

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Blieb anschliessend fuer weitere global operierende Teile
orientalischer Tentakel aktiv.
Darunter die PFLP/SC
bzw. SOG, sowie die "Carlos Organisation"
[OIR] ~
"Organisation Internationale Revolution" &  Immer wieder
fuer den Ehemaligen Regierungschef von Algerien Ahmed Ben Bella.

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Beziehungen zur "Abwehr" des Admiral Canaris im 3. Reich,
dabei auch zum spaeteren Praesidenten des deutschen BKA
: Bundeskriminalamt Paulinus Dickopf
sowie mit den Dickopf massgeblich von Francois Genoud vermittelten
Stimmen  der arabischen Mitgliedsstaaten gewaehlt auch von Interpol
.

Genoud unterhielt zu Dickopf ueber die Jahrzehnte hinweg
eine ebenso stabile freundschaftliche Beziehung,
wie zu "Carlos" Ilich Ramirez Sanchez
mit dem von Jahr zu Jahr immer bizarrer erscheinenden
Markennamen "Der Schakal".

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Seit 1945 Taetigkeiten fuer die CIA,
die zunext vor allem mit den Fluchtwegen von NSDAP-Mitgliedern
in Richtung Suedamerika zu tun hatten, deren Aufenthaltsorte
die Agency in Langley nur ungern voellig aus dem Blick verloren haette.
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Genoud organiserte das "Untertauchen" der Altnazis tatkraeftig mit,
wurde dabei aus og. Gruenden Gedeckt &  Sogar supportet.
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In nachrichtendienstlichen Dimensionen vergleichbar ist diese
Operation etwa dem Betrieb diverser durchaus erfolgreich
operierender Netze zur Fluchthilfe aus der DDR
durch das MfS : Ministerium fyr Staatssicherheit in Ostberlin.
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Auch mit der Schweizer Surete bekam Francois Genoud nie Aerger.
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Der Eidgenoessische Geheimdienst hielt sich strikt
an das Marxistische Lehrbuch, wonach die Staatlichen Stellen
fuer das Gedeihen des Kapitalisten zu sorgen haben.
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Sein letzter Grosser Auftrag von der CIA
bestand im unauffaelligen Abwickeln der Finanzierung fuer
die Verteidigung im Prozess gegen Klaus Barbie zu Paris.
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Wieder mal eine Gerichtsverhandlung, bei der es vor dem
Gerichtssaal Planungen fuer eine Aufsehen erregende Befreiung
des Gefangenen mit anschliessendem SonderTribunal aus dem
Untergrund gab, die von Genoud sowie der Verteidigung des
angeklagten Ex-Polizeichefs von Lyon in die Balancen geworfen
werden konnte.
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All dies war kein grosses Geheimnis,
wenn es auch oeffentlich im Einzelnen nie bestaetigt wurde.
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In den Stasi-Akten z.B. ist bereits vor 1982 zu lesen,
dass man im Ministerium fuer Staatssicherheit [MfS] davon ausging,
dass Francois Genoud zumindest zeitweise exzellente Beziehungen
zur CIA unterhalten haben muesse und hierbei immer wieder
in Win - Win Situations eingetreten sei,
ohne dass ihm allerdings gravierende Faelle von Verrat
an Interessen ihm ansonsten Verbundener nachgesagt werden
konnten.
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Mindestens zwei Agenten hatte das MfS allein wegen der ja
auch tief bis in die DDR reichenden urheberrechtlichen Verwicklungen
um das Exportgut Joseph Goebbels eigens auf Genoud angesetzt.
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Bei Johannes Weinrich fragte Major Helmut Voigt vom Referat 8
der Abteilung XXII - Bekaempfung des internationalen Terrorismus -
immer mal nach, was fuer Vorschlaege der "Faschistische Schweizer
Geldadel" denn der OIR von der Gegenseite gerade unterbreite.
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Er jonglierte halt komplexe Interessen
in einer sehr vielschichtigen Welt.
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Die Einreise in die USA selbst wurde Genoud dabei
zumindest in Begleitung anderer am Flughafen der Ankunft
immer wieder versagt.
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Francois Genoud besass aufgrund obiger Verbindungen
die Urheberrechte an einer Vielzahl relevanter national-
sozialistischer TexT-Devotionalien die auch fuer die
historische Forschung unverzichtbar waren und sind.
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Aus diesen Copyrights floss dem erfolgreichen Bankier von
renommierten Buchverlagen und historischen Instituten
eine weitere regelmaessige Rendite zu, die erst mit dem Ablauf
der wesentlichen Fristen im Jahre 2015 versiegen wird.
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Einen eigenen Verlag hat Genoud nie gegruendet.
Ihm reichten seine Kontakte in die etablierte Verlagswelt,
etwa zu Hoffmann & Campe oder Albrecht Knaus.
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Deshalb erscheint als zweite Berufsbezeichnung "Publizist"
oder der von ihm selbst insbesondere im Zusammenhang
mit seiner gleich nach 1945 in Tanger angesiedelten Agentur,
die den Namen "Verlagsvertretungen" trug "Verlagsvertreter"
als angemessen.
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Bis 2011 sind drei BuchTitel erschienen,
deren Mittelpunkt im Leben von Francois Genoud besteht.
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Karl Laske - .
Ein Leben zwischen Hitler &  Carlos
::: Francois Genoud
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Limmat Verlag
Zuerich 1996 
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Erstausgabe in Frankreich
bei Editions du Seuil
unter dem Titel "Le Banquier Noir ~
Francois Genoud"
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Siehe auch unter SNAV.de/L/a/s ~
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Eine frischere
Datei zu
diesem Buch
wird kommen...
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Die bereits etwas betagte QtW zu dem Buch
von Karl Laske aus 2004 kann zwar unter diesem ?  Link eingesehen werden
gilt aufgrund der un.uebersehbaren formalen Maengel jedoch nicht mehr als offizielles Dokument von QtW.
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Uebersetzung Maria Hoffmann Darteville
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Karl Laske - .
Le Banquier Noir ~ Francois Genoud
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Editions du Seuil
Paris 1996
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Erstausgabe in Frankreich
bei Editions du Seuil

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Auf P 347 ..
Zu Lazlo Lyskai / Lazlo Liskai

"Carlos derrietre le rideau de fer" :::
Liskai berichtete erstmals 1992 ausfuehrlicher
ueber die angeblichen ungarischen Dossiers aus
dem Bestand der Geheimpolizei Allavedelmi Hatosag

um die Affaire Magdalena Kopp und Bruno Breguet
in Paris.
SNAV.de/L/i/s
*
Seinen hierbei gewonnenen Kontakten in die Spitzen
der Inneren Sicherheit Ungarns verdankt Liskai auch von ihm nach 2000 publizierte Hinweise auf den Verbleib

 von Bruno Breguet 
@ Kaposvar im Suedwesten des Landes.
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Willi
Winkler
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Der Schattenmann
::: Von Goebbels zu Carlos ~
Das mysterioese Leben des
Francois Genoud

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Rowohlt Berlin  .
352 Seiten, Januar 2011

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GesamT-
Registick wichtiger Stichworte zu
F.G folgt
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Das Buch zeichnet den Weg von Genoud
in die publizistischen Abenteuer
um die Copyrights an NS-Literatur
ebenso plausibel wie praezise nach.
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Besprechung
folgt
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Zur "Carlos Connection" referiert Winkler allerdings ausschliesslich leicht antiquarisch anmutendes Material, das bereits
seit fast einem Jahrzehnt bekannt ist.
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e Auch die von Winkler zitierten, um 2006
fuer Historiker und Journalisten zur Einsicht freigegebenen Dokumente der CIA ergeben
keine neuen Fakten von Belang.
~
Lediglich der regelmaessige Spaziergang
des Francois Genoud zum
Schweizer Geheimdienst erscheint durch das aus dem Licenciat der Isabelle von Hildebrand nach 2006 uebernommene Material ein wenig plastischer vor dem geistigen Auge, da nun konkrete Aktennotizen zu diesen zwanglosen Unterhaltungen zitiert werden koennen
womit Winkler an manchen Stellen etwas Vorsprung vor dem ansonsten um einiges detaillierteren und eleganter geschriebenen Buch von Karl Laske gewinnt.
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Pierre Pean .
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L'Extremiste ~ Francois Genoud,
de Hitler á Carlos
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Paris 1996 .
Hierzu gibt es bei France.2 einen gleichnamigen Fernsehfilm den Pierre Pean zusammen mit
Matthias Sanderson erstellt hat.
Hierin kommt Genoud ausgiebig zu Wort.

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Erna Paris : L'Affaire Barbie.
Analyse d'un mal francais. Paris 1985

Isabelle von Hildebrand :  Francois Genoud -
L'Insaisissable suspect du Ministere Public Federal
fuer den Zeitraum von 1934 bis 1991
Memoire de Licence @ Departement d'Histoire Generale
in Genf 2006. ~ Wurde nie gedruckt, dort im Archiv.
Lizentiat mit Auswertung der Akten vom Geheimdienst
der Schweiz ueber dessen Kontakte zu Francois Genoud.


Joseph Algazy :
Biographie von Francois Genoud, die nur
in fragmentarischer Textform existiert.
Ein bereis vorab bekannt gewordenes Fazit
des juedischen Autors nach seinem Interview
mit Genoud : "Ein Antisemit ist er nicht."

Elke Froehlich : Joseph Goebbels &  Sein Tagebuch
Nr. 4 vom ViertelJahresHeft fuer Zeitgeschichte 1987.
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Peter Ferdinand Koch : Die Tagebuecher
des Doktor Joseph Goebels ~
Ihre Geschichte & Vermarktung ~ 1988.
Darin behauptet Koch auf Seite 321, ihm laegen detailliertere
Einblicke in nachrichtendienstliche Kontakte von Genoud
bis in die jyngere Zeit vor.

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Typisch fuer Genoud's Verwicklung in nachrichtendienstliche
Spielchen mag seine Anteilnahme an der OPEC-Aktion zu Wien
Vor & Nach dem 21.12.1975 gewesen sein.
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Da der Finanzmann im Voraus von der geplanten Aktion wusste,
konnte Genoud von Lausanne aus ueber seine Bankverbindungen
in Beirut und Genf allerlei Optionen auf den Oelpreis erwerben,
der mit der Nachricht von der "Entfuehrung der 11 Oelminister"
aus der OPEC-Zentrale am Karl Lueger Ring zu Wien
durch das "Carlos Command" im Auftrag der PFLP/SC von
Wadi Haddad natuerlich einen recht heftigen Sprung machte.
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Dies erklaert einerseits das allseitige Dementi der Behauptung,
dass fuer die Freilassung der Oelminister oder auch
nur einiger von ihnen Loesegeld gezahlt worden sei.
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Die Rolle Genoud's ging jedoch noch erheblich weiter.
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Noch fuer den Abend des 21. Dezember 1975 verlangte
Ilich Ramirez Sanchez von den Vertretern der zunext gerade
nicht in Wien befindlichen Regierungschefs die Ausstrahlung
eines markant formulierten Kommuniques im Abendprogramm
der Radio- & Fernseh-Sender.
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Dessen Text ist ueber "Freilassung.de" einsehbar,
wurde vom ORF auch prompt gesendet.
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Allerdings hatten "Carlos" und seine Mitstreiter gewisse Vorsorge
auch fuer den Fall getroffen, dass ein polizeiliches Komplott
ohne Order der Politiker agieren wuerde und hierbei die
Publikation des Kommuniques zu unterdruecken versuchen koennte.
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Deshalb hielt sich der auch ansonsten an den Vorbereitungen
zur "OPEC-.Aktion" beteiligte Mitgruender des Untergrund-Netzes
"Revolutionaere Zellen" in der BRD Wilfried Boese zur Tatzeit
in der Naehe von Genoud auf.
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Platzierte das Kommunique dabei in einer WC-Anlage zu Genf
und gab den Ort der Deponierung an Journalisten von mehreren
Nachrichtenagenturen durch.
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Das "Kommunique" trug erheblich zum kurzfristigen Ansteigen
des Oel-Preises bei.
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Die Wahl des Ortes Genf freilich enthielt zugleich einen Hinweis
fuer den in NahosT-Angelegenheiten gut infomierten Bundeskanzler
der Republik Oesterreich Bruno Kreisky, dass man beim Bankier
Francois Genoud genaueres ueber den geplanten Ablauf der Aktion
in Erfahrung bringen koenne.
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Nachdem eine solche Kontaktaufnahme mit der Villa in Lausanne
auch zustande kam, liess Kreisky die Entfuehrer mit ihren Geiseln
Richtung Mittelmeer ziehen, spendierte ein Flugzeug vom Typ DC.
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QiX Cockpit Manual NaV_Nu Perbog
Registick Thetin Wolfinstrukt Mirona [23_5]
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First Pub : 08.09.2011 ~ esoz.eu ~ Nu10J Sozialnetz + Blumenwiese
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URL of This SiTE : QtW.in/Thetin/G/e/n/QtheGen.Francois_Genoud.html ~
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